Und noch ein Yogafestival steht an, das Yogafestival Mecklenburg vom 25.-27. Juni 2010 im Schloss Daschow.

Hier solltet ihr unbedingt mal auf die Website schauen. Die Location ist wunderschön gewählt, das wird bestimmt eine tolle Veranstaltung. Das Programm ist mit so viel Liebe zusammengestellt. Hier einige Auszüge:

Meetingpoint Bäume, Baumyoga mit Katrin Marusch.
Erlebe altes keltisches und indisches Wissen über die Heilkraft der Bäume + die energetisierende Wirkung des Kudalini-Yoga.

Lagerfeuer am See mit Trommeln + freies Tanzen Nicole Wilken.
Nicole macht erst ein paar Lockerungsübungen mit uns und so nach und nach fließt die Musik immer besser durch Deinen Körper, so dass die Bewegungen ganz von alleine kommen.

Schatzsuche am Strand mit Paul Wiegand für die Kleinen unter den Yogis.
Ich freue mich, wenn Ihr Eure Strandspielsachen mitbringt und Jemand mit guckt.


Für den vegetarisch kulinarischen Genuss sorgen Marktstände.

Schaut mal rein, hier findet Ihr mehr Infos zum Festival.

Schade, dass ich nicht teilnehmen kann! Würde mich freuen, wenn Ihr mir berichtet, wie es war.
Swami Yogananda, der 100 jährige Yogi aus Rishikesh (Indien) , wird neben vielen weiteren internationalen Yogalehrern und Musikern am 6. Berliner Yogafestival teilnehmen. Swami Yogananda reist zum ersten Mal in seinem Leben nach Europa und wird seine Übungsreihe, die aus 46 Übungen besteht, vermitteln.

Das Festival findet vom 2. bis 4. Juli in Berlin-Kladow, am schönen Wannsee, statt und es werden in diesem Jahr mehr als 5.000 Yogabegeisterte erwartet. Das Programm besteht aus Yogakursen, Workshops und Konzerten.

Ein weiteres Highlight ist in meinen Augen David Lurey (...durch eine dynamische Transformation von Körper, Kopf und Geist zur Selbstverwirklichung finden), der als leidenschaftlicher Musiker Kirtans wo immer er Zeit und Gelegenheit findet organisiert.

Und auch Dave Stringer & Band ist mit von der Partie.


Jai Ambe mit Dave Stringer & Band


Gastbeitrag von Manuela Weiß


One Day Power Yoga Workshop…

… so wurde der 3-stündige Workshop am 20.05.2010 in einem der großen Yogazentren Frankfurts angekündigt, für den wir uns bereits Monate zuvor angemeldet hatten.

Power Yoga – was ist das? Anstrengend würde es sicher werden – und das wurde es auch. Doch zunächst fanden wir uns mit ca. 50 weiteren (meist weiblichen) Interessierten in einem verspiegelten Yogasaal ein und wurden von dem lässig gekleideten Bryan Kest begrüßt. Seit mehr als 23 Jahren unterrichtet Bryan Kest Yoga. Er hat den Begriff „Power Yoga“ geprägt – oder besser: erfunden. Es ist sein eigener charakteristischer Stil, den er 1979 entwickelte. Dieser fordernde Stil ist ein dynamisches Training für Körper, Geist und Seele.

In etwas mehr als 1 Stunde erzählt der sympathische 45-jährige (in Englisch, aber gut zu verstehen) was ihm beim Yoga wichtig ist: Die individuelle Entfaltung und die Einsicht, dass jeder Mensch anders ist, keiner eben ist wie der andere. Mehr und mehr Menschen möchte er zu einem gesünderen und friedvollen Lebensstil bewegen, „Mein oberstes Ziel ist eine Abfolge von Übungen zu unterrichten, die Körper, Geist und Seele vollständig vereinen“. Das wir bei dem dynamischen und fordernden Üben auch noch an Gewicht verlieren und unseren Körper in Form bringen, ist eher ein Nebenprodukt. Er singt kein Om oder andere Mantras, er spricht kaum über Yoga-Philosophie. Vielmehr bringt er mit seinen lockeren Sprüchen und einer sehr saloppen Ausdrucksweise das Auditorium immer wieder zum Lachen. Bryan Kest ist eben Geschmacksache.

Nun geht es weiter mit dem Übungsteil. Ein wenig aufgeregt sind wir schon. Aber Bryan hat uns die (meisten) Bedenken genommen, denn „kein Mensch ist wie der andere“ – also kann auch nicht jeder die Asanas perfekt wie im Lehrbuch ausführen. Das ermutigt. Sehr angenehm ist auch die Einladung zu einem „Yoga-Buffet“: Jeder nimmt das was er mag und so viel davon wie er mag. Das ist ein schöner Gedanke. Die Asanas sind durchweg schlicht, jedoch macht die Intensität den kraftvollen Flow aus. „Simple but not easy“. Ohne Pause – natürlich nur, wer möchte – geht es in verschiedenen Variationen Brett – Kobra – Brett – Hund – Vorbeuge – Brett – Hund…. so weiter bis zum Ende des Workshops. Immer wieder geht Bryan Kest auf die Atmung ein, zeigt uns, dass wir gerade wieder einmal nicht bei der Sache waren. „Tiefes Atmen in den Asanas lässt uns den Geist konzentrieren. Man kann dabei nicht an Vergangenes, Zukünftiges, an Gefühle wie Hass, Neid oder Eitelkeit denken.“

Danke Bryan für die Inspiration, das nächste Jahr sind wir wieder dabei.
In Seattle USA gibt es jetzt ein Yoga-Studio, in dem Hundebesitzer mit ihren Allerliebsten trainieren können. Da bietet sich Adho Mukha Svanasana, die Hunde-Pose (Herabschauender Hund) ja geradezu an.

Es wird gestreckt, gedehnt und entspannt, alles zusammen mit des Menschen bestem Freund. Und eine kleine Massage kann auch nicht schaden.

... was es nicht alles gibt ...

Vor ein paar Wochen habe ich diesen kleinen Artikel zu Nackt-Yoga geschrieben, und dieser Tage ist es in aller Munde. Einig ist man sich nicht, was das Thema Nackt-Yoga anbelangt. Anhänger dieser Yoga-Form erklären, Nackt-Yoga helfe ihnen beim Vertiefen ihrer Übungen und dem Aufbau einer engen und - wohlgemerkt - nichtsexuellen Gemeinschaft. Kritiker sehen die Qualität des Yogas gefährdet, dass unter der gesteigerten Sinnlichkeit im Nackt-Yoga leide.

Hier findet Ihr die Links zu den beiden (leider gleichen) aktuellen Artikeln mit den ersten Bildern:

Nackt-Yoga immer beliebter

Nackt-Yoga - der neue Trendsport aus den USA
"Was für unsere begrenzte Vernunft Magie ist, ist die Logik des Unendlichen."

Sri Aurobindo, (indischer Politiker, Philosoph,
Hindu-Mystiker, Yogi und Guru.
* 15. August 1872 in Kolkata;
† 5. Dezember 1950)
Vier Jahren unterrichtet der Yogalehrer und Psychologe Patrick Broome jetzt die Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft in Yoga.

Für sein Buch «Yoga für den Mann» wünscht sich Patrick Broome "... dass all die ausgebrannten Jungmanager, von Midlife Crises geplagten Männer und Leistungssportler hier in Deutschland endlich ihren Weg auf die Matte finden und erstaunt feststellen, dass dort echte Kerle ehrlich und hart an ihrem Körper und ihrer Psyche arbeiten."

Da kann ich nur zustimmen.

Hier das ganze Interview mit Patrick Broome zum Thema Yoga und Männer.

Und hier noch ein Interview mit Patrick Broome und dem Radiosender SWR1 zum Thema Yoga in der Fußballnationalmannschaft:

Podcast