Liebe Leserinnen und Leser von Samana YOGA,

ich freue mich sehr, wenn Ihnen mein Blog gefällt und Sie für Ihre YOGA-Praxis immer wieder spannende Inhalte und Tipps entdecken. Ich bin stets bestrebt Neues, Wissenswertes und Informatives für Sie zu recherchieren und hier kostenfrei aufzubereiten, auch wenn die Recherche nicht selten zeit- und auch kostenaufwendig ist.

Die auf Samana YOGA aufgeführten Buch-Tipps kann ich Ihnen mit bestem Gewissen ans Herz legen. Ich habe Sie allesamt für Sie gelesen und erfahren. Ich kann Ihnen versprechen, dass jedes für sich Ihren individuellen praxisorientierten Hintergrund sowie Ihren Blick für YOGA bereichern werden.

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Vielen Dank!
Ihre Ramona


"Die Verbindung mit dem inneren Selbst, dem uns innewohnenden Wesen, ist das einzige sichere Fundament, auf dem man sein Leben aufbauen kann."

Swami Sivananda , (Yoga-Meister und Lehrer des Vedanta.
* 8. September 1887 in Pattamadai;
† 14. Juli 1963)
Gehe tief in die Hocke, stell Dich in der Hocke auf die Zehenspitzen, die Fersen berühren sich in der Luft. Dann stütze Dich mit den Händen, am besten mit den Fingerspitzen, am Boden ab. Dein Blick geht nach unten.

Atme nun tief ein. Komme bei der Ausatmung mit deinem Po so weit wie möglich nach oben und strecke Deine Beine. Deine Zehenspitzen und Deine Hände bleiben bei der Übung auf dem Boden.

Einatmend gehst Du wieder in die Hocke, ausatmend kommst Du wieder nach oben.

Wiederhole die Übung mindestens 27 mal und versuche nicht abzusetzen. Wenn Du geübt bist, dann kannst Du die Übung auch 54 oder sogar 108 mal wiederholen.

Immer: Ausatmen - Beine strecken - Einatmen - zurück in die Hocke sinken... Versuche die Übung mit der Feueratmung – Kapalabhati – zu verbinden.

Der Frosch fördert die Beweglichkeit im Becken- und Hüftbereich. Er dehnt die hintere und stärkt die vordere Beinmuskulatur.
"Ein Lächeln wirkt auf Schwierigkeiten wie die Sonne auf Wolken - es löst sie auf."

Sri Aurobindo, (indischer Politiker, Philosoph,
Hindu-Mystiker, Yogi und Guru.
* 15. August 1872 in Kolkata;
† 5. Dezember 1950)
Jivamukti Yoga wurde in den achtziger Jahren von Shanon Gannon und David Life im alternativen New York entwickelt. Beide waren Meisterschüler von S.K. Pattabhi Jois, dem Begründer des Ashtanga-Vinyasa Yoga.

Jivamukti Yoga nutzt die Energie von Musik, Tanz und traditionellem Yoga und kreiert somit einen kraftvollen und kreativen, modernen Yogastil für den Menschen in der westlichen Szene. „Yoga kann nicht angesagt genug sein“, so die beiden Begründer des Jivamukti Yoga.

Jivamukti Yoga beinhaltet als Ausgangspunkt einer kraftvollen Asana Praxis als Hauptelement der Yogastunde. Daneben spielen Meditation, Mantren (Chanting) und die Yogaphilosophie eine wichtige Rolle.

Es ist physisch und intellektuell ein herausfordernder und anregender Yogastil. Fließende Vinyasa Sequenzen, Pranayama (Atemübungen), Meditation, Mantren, Yogaphilosophie und Tiefenentspannung gehören in die Unterrichtsstunde. Anregende Musik - von Mantren bis House – werden oft mit der Yogapraxis des Jivamukti Yoga kombiniert.


Was bedeutet "Jivamukti"?

"Wir haben den Namen Jivamukti (gesprochen Dschi-wa-muck-ti) für unsere Yogamethode gewählt, um das wahre Ziel von Yoga zu verdeutlichen, welches die Befreiung des Individuums ist. Im Sanskrit heißt "Jiva" die Seele des Einzelnen und "Mukti" bedeutet Befreiung. Die exakte Umschreibung des Sanskrit Wortes, aus welchem wir "Jivamukti" abgeleitet haben, ist "jivanmuktih", was soviel bedeutet wie "Die Befreiung im Leben". Der Name Jivamukti Yoga verdeutlicht also den Umstand, dass es möglich ist, ein nutzbringendes und erfüllendes Leben auf dieser Welt zu führen und sich gleichzeitig spirituell weiterzuentwickeln, vielleicht sogar irgendwann Befreiung (Samadhi) in diesem Leben zu erreichen." -- Sharon Gannon und David Life




Und hier geht es zum Interview des YOGA JOURNAL mit Sharon Gannon und David Life.

In vielen Ländern der Erde ist die Zahl 108 eine Glückszahl. Im Hinduismus und Buddhismus ist die 108 eine heilige Zahl.

So besteht z.B. eine Mala (Gebetskette) in der Regel aus 108 Perlen zur Wiederholung der Mantras (108 Mal).

Alle Gottheiten im Hinduismus haben 108 Namen, diese Namen zu rezitieren begleitet durch das Abzählen der 108 Malas ist eine heilige Handlung, die z.B. bei religiösen Zeremonien durchgeführt wird.

Es gibt 108 Upanishaden. Shiva tanzt in seinem Tanz 108 Tanzschritte.

Die hinduistische Astrologie spricht von 12 Tierkreiszeichen (Rashis) und von 9 Planeten. 12 mal 9 ergibt 108.

Heiratet eine tibetische Frau, so werden ihr 108 Glückszöpfchen geflochten.

Gewisse Yogaübungen (z.B. den Frosch) oder Atemübungen (Anuloma-Viloma, die Wechselatmung) wiederholt man 9, 27 oder 54 Mal, um schlussendlich bei 108 anzukommen.

Das Ziel des Yoga ist es, das Bewusstsein dem Göttlichen gegenüber zu öffnen und immer mehr im inneren Bewusstsein zu leben, während man aus ihm heraus auf das äußere Leben einwirkt.

Sri Aurobindo, (indischer Politiker, Philosoph,
Hindu-Mystiker, Yogi und Guru.
* 15. August 1872 in Kolkata;
† 5. Dezember 1950)
Patanjali, begleitet mich nun schon seit dem Beginn meiner Ausbildung. Die Yoga Sutren bilden ein zentrales philosophisches Werk im Hatha-Yoga und sind auch in unserer Zeit durchaus anwendbar. Beeindruckend ist die zeitlose Logik, die sich besonders im 2 Kapitel, dem "8 gliedrigen Pfad des Yoga" verbirgt und die uns hilft in unserer stress- und reizüberfluteten Zeit zur Ruhe zu kommen. Deshalb schreibe ich hier über Patanjali, und das 2. Kapitel der Yoga Sutren.

Patanjali ist für die Philosophie des Hatha-Yoga von besonderer Bedeutung. Die meisten Schriften und Forscher gehen davon aus, dass Patanjali zwischen 800 und 300 v. Chr. lebte, sein Geburtsdatum ist aber ebenso wie sein Beruf unbekannt. Man spricht von ihm mal als Arzt, mal als Lehrer oder Gelehrtem. Auch wenn seine eigene Geschichte heute nicht mehr nachvollziehbar ist, so ist seine Bedeutung für den Hatha-Yoga doch unumstritten.

Die Lehren des Yoga wurden über viele Jahrhunderte nur mündlich weitergeben, Patanjali war der erste, der diese in seinen 196 „Yoga-Sutren“ (Lehrsätzen) niederschrieb. Dieser Umstand ist auch dafür verantwortlich, dass er heute al Begründer des Hatha-Yoga gilt, auf den sich die meisten Traditionen beziehen.

Patanjali beschreibt vor allem den „achtstufigen Pfad des Hatha-Yoga“, den er im zweiten Kapitel der Sutren beschreibt:

Die 8 StufenBedeutung
YamaVerhaltensregeln im Umgang mit anderen
NiyamaVerhaltensregeln im Umgang mit sich selbst
Asanadie Körperübungen
Pranayamadie energetischen Atemübungen
Pratyaharadie Zurücknahme der Sinne vom Außen
Dharanadie Konzentration nach innen
Dhyanadie Meditation
SamadhiVereinigung, Selbstverwirklichung












Die Yamas und Niyamas lassen sich in etwa mit den 10 Geboten im Christentum vergleichen, sie bilden die Vorbereitung zum üben. Die Praxis findet in täglichen Leben statt und nicht auf der Matte.

Die Yamas befassen sich mit dem sozialen Umfeld des Menschen und regeln zwischenmenschliche Beziehungen:

Die 5 YamasBedeutung
Ahimsa nicht verletzen, Gewaltverbot
Asteyanicht stehlen
SatyaWahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit
Brahmacarya Enthaltsamkeit
Aparigrahakeine Gier und kein Neid









Die Niyamas wenden sich an den Umgang mit uns selbst:

Die 5 NiyamasBedeutung
SaucaSauberkeit
SamtosaZufriedenheit
TapaSelbstdisziplin
SvadhyaSelbststudium
IshwaraHingabe (an Gott)









Die körperliche Praxis wird Asana genannt. Asanas (Körperübungen) dienen der gesundheitlichen Vorsorge und sollen und darauf vorbereiten in der Meditation verweilen zu können. Durch die vielfältigen Körperübungen lernen wir unseren Körper besser wahrzunehmen.

Mit Pranayama kontrollieren wir unsere Atmung. Pranayama lädt uns dazu ein unseren täglichen rauen und unregelmäßigen Atem bewusst so zu lenken, dass er wieder lang, fein und regelmäßig werden kann. Mit dem Atem nehmen wir Prana, die Lebensenergie, auf.

Pratyahara ist die Vorstufe zu Dharana, der Konzentration und Beruhigung des Geistes, in der wir den Geist und die Sinne schulen sich nach innen zu richten. Wir ziehen unsere Sinne von der Außenwelt ab und lenken sie nach innen. Wir halten bewusst Einkehr und kommen zu uns.

In der Konzentration (Dharana) bündeln wir unsere Aufmerksamkeit.

Dhyana ist schließlich die Meditation, die innere Versenkung und geistige Ausrichtung nach innen. Meditation ist ein Zustand großer Entspanntheit und Gelassenheit, in dem unser Geist nichts sucht, sondern alles auf sich zukommen lässt. Meditation schenkt uns Ruhe und Klarheit und ein Gefühl des inneren Friedens, wenn wir sie regelmäßig üben.

Ziel ist schließlich Samadhi zu erreichen und alles eins wird, das Denken aufhört und der Geist „wahrhaftig frei von irdischer Anhaftung“ ist.

Die Yoga-Sutren des Patanjali werden auch oft als Raja Yoga Sutren bezeichnet, da sie sich vornehmlich mit der Geisteskontrolle, dem zur Ruhe bringen der Sinne, beschäftigen.

Tiefe Zufriedenheit lässt uns grenzenloses Glück erfahren.
Yoga-Sutra 2,42

Yoga ist Achtsamkeit, zu der uns Patanjali, aufruft. Achtsamkeit mit sich und im Umgang mit anderen heißt nicht, das wir immerzu vorsichtig sein sollen oder uns immer mehr zurückziehen. Gemeint ist damit, dass wir beginnen sollen bewusster zu handeln, yogisch zu handeln. Mag sein, dass wir durch achtsames Handeln vielleicht ab und zu nicht ganz so spontan und schnell reagieren. Aber wir werden ruhiger und entspannter und bewusster agieren. Vieles wir uns nicht mehr so stressen und das gibt uns mehr Lebensqualität, körperliche und seelische Gesundheit.

In den Yoga-Sutren gibt uns Patanjali auch heute noch eine Anleitung, in unserem Leben voller Stress und äußerer Reize zu innerer Ruhe uns Ausgeglichenheit - zu uns - zu finden.
"Das Bewusstwerden der Unmöglichkeit ist der Beginn aller Möglichkeiten."

Sri Aurobindo, (indischer Politiker, Philosoph,
Hindu-Mystiker, Yogi und Guru.
* 15. August 1872 in Kolkata;
† 5. Dezember 1950)
Auch der neueste Trend kommt wieder einmal aus New York. Genau hier hat nämlich das erste Nacktyoga-Studio eröffnet. Im "Phoenix Temple“ übt man nicht etwa in nach Geschlecht getrennten Gruppen, nein, die Gruppen sind gemischt und das scheint auch gut zu funktionieren.

Mir fällt es etwas schwer zu glauben, dass sich wirklich jeder auf sich selbst konzentriert, wenn alle nackt sind, aber laut Isis Phoenix, die das erste Nackt-Studio gründete, ist Nackt-Yoga ein ganz besonderes Erlebnis.

Auffallend ist, das entgegen „normaler“ Yoga-Kurse, in denen der Frauenanteil fast immer größer ist, hier der Mann präsenter ist. Trotzdem fühlen sich die Frauen anscheinend nicht unwohl, die Stunden haben keineswegs sexuellen Charakter, wenn man ihnen eine gewisse Sinnlichkeit auch nicht absprechen kann.

„Nacktheit macht uns alle gleich“ sagt Isis Phoenix. Respektvoller Umgang miteinander ist Voraussetzung für Nackt-Yoga. „Sobald wir nackt sind, werden wir nachsichtiger, gnädiger – uns selbst und auch anderen gegenüber“, sagt Studio-Mitgründerin Brit McMurray.

Hm, wir dürfen gespannt sein, was wir künftig noch über Nackt-Yoga hören und ob sich dieser Trend auch bei uns durchsetzt.
Nidra bedeutet "Schlaf". Am ehesten passt hier die Übersetzung "bewusster Schlaf", da dieser "Schlaf" oder diese "Entspannung" mit Bewusstsein erfüllt ist. Yoga Nidra ist eine Entspannungs- und Meditationstechnik.

Es gibt nichts was Du im Yoga-Nidra aktiv tun musst. In der Yoga-Stunde brauchst Du nur wach und aufmerksam der Stimme des Kursleiters zu folgen und wirst ganz sanft in Yoga Nidra und damit zu Dir selbst geführt. Meist liegst Du hierzu in Savasana, der Totenstellung und einer der wichtigsten Stellungen im Yoga.

Ziel ist es, ganz bewußt und wach zu bleiben. Anfangs fällt es den Übenden meist schwer nicht einzuschlafen, aber je länger man Yoga Nidra praktiziert um so eher gelingt es, zu sich selbst zu finden. Im Yoga Nidra durchläuft der Übende alle Phasen des Tiefschlafes. Körper und Geist kommen in einen tiefen Ruhe und Erholungszustand. Anschließend kehrst Du entspannt und erholt in den Alltag zurück.
Stelle deine Füße parallel zueinander, deine Beine sind leicht geöffnet. Atme zunächst vollständig in den Bauchraum ein, lass den Atem weiter strömen in deinen Brustkorb. Während du einatmest hebst du deine Arme hoch über den Kopf. Am Ende der Einatmung lehnst du dich aus der Streckung heraus leicht zurück. Dein Beckenboden ist angespannt.

Atme dann wieder aus und beuge dich, den Rücken gerade haltend, aus der Hüfte heraus nach vorne. Bewege die Hände und den Körper bei gestreckten Beinen gen Boden.

Wiederhole die Übung für 1-3 Minuten.

Dann stelle dich wieder gerade hin, die Arme locker an der Seite, schließe deine Augen und nimm ein paar tiefe Atemzüge, entspanne und spüre nach.