Lachyoga oder auch Hasya-Yoga (Hasya ist Sanskrit und heißt lachen) hat sich innerhalb weniger Jahre etabliert. Erst Mitte der 90er Jahre gründete Dr. Madan Kataria, ein praktischer Arzt aus Mumbai, den ersten Lachclub Indiens, heute gibt es weltweit mehr als 5.000 Lachclubs. Die Lachyogaübungen sind eine Kombination aus Dehn- und Atemübungen, die mit fiktiven und pantomimischen Übungen verbunden werden. Diese Kombination regt zum Lachen an und funktioniert ganz ohne das oft lästige Erzählen von Witzen. Grundloses Lachen steht hier im Vordergrund. Die Menschen kommen bei Lachyoga über die motorische Ebene zum lachen. Zu Anfang wird das Lachen noch simuliert, geht dann aber in ein echtes Lachen über.

Forschungsergebnisse der Lachforschung (auch Gelotologie genannt) gehen davon aus, dass Lachen das allgemeine Wohlempfinden steigert und die Gesundheit fördert. Außerdem nimmt man an, dass Lachen Stresshormone abbaut und das Immunsystem stärkt.

Beim Lachen hört man auf zu denken, beides zusammen geht nicht. So führt Lachyoga ähnlich wie auch die Meditation zu einer geistigen Entspannung.

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