"Wahe Guru" bedeutet Ekstase, Freude und Weisheit oder auch das Weisheit bringende

Dieses kurze Mantra ist eines der bedeutendsten Heilmantren im Kundalini Yoga.

Es soll Heilenergie freisetzen, mit man andere oder auch sich selbst ehilen kann und schafft eine tiefe innere Ausgeglichenheit.
Die Verse der geistigen Vertiefung und geistigen Entwicklung

Gajananam Bhutaganadhi Sevitam
Kapittag Jambu Phala Sara Bhakshitam
Uma Sutam Shokanvinasha Karanam
Namani Vigneshvara Pada Pankajam

Shadananam Kumkuma Raktavarnam
Mahamatim Divya Mayura Vahanam
Rudrasya Sunum Surasainya Natham
Guham Sadaham Sharanam Prapadye

Ya Kundendu Tushara Hara Dhavala
Ya Shubhra Vastravrita
Ya Vina Varadanda Mandita Kara
Ya Sveta Padmasana
Ya Brahmachyuta Shankara Prabhritibhir
Devaih Sada Pujita
Sa Mam Patu Saraswati Bhagavati
Nisshesha Jadyapaha

Om Namah Shivaya Gurave
Sat-Chid-Ananda Murtaye
Nishprapanchaya Shantaya
Shri Sivanandaya te Namaha
Shri Vishnu-Devanandaya te Namaha

Om Sarva Mangala Mangalye
Shhive Sarvatha Sadhike
Sharanye Trayambake Gauri
Narayani Namostute
Narayani Namostute.
Wenn man mit der Yoga-Praxis beginnt, ist es anfänglich schwer die richtigen Übungen zu finden oder sich überhaupt an einzelne Übungen und deren korrekte Ausübung zu erinnern.

Esther Ekhard gibt in Ihren Videos sehr präzise Erklärungen und zeigt sehr anschaulich unterschiedliche Asanas, die zusammen eine harmonische Übungsfolge ergeben.

Dieses Video ist das erste von dreien, die Yogaanfänger helfen, Ihre eigene Yoga-Praxis auch zu Hause fortzuführen.

In einem starken Körper wohnt ein starker Geist.

Jede Körperübung (Asana) im Yoga hat eine bestimmte Funktion und wirkt sich auf bestimmte Körperregionen, Organe, Gelenke und Muskeln aus. Die wichtigsten Übungen werden im Buch auf sehr anschauliche Weise genau beschrieben, deren Ansatzpunkte im Körper erklärt. Der Autor und Yoga-Experte Leslie Kaminoff gibt zusätzlich Tipps, beschreibt die häufigsten Fehler bei der Durchführung der Übungen und wie diese vermieden werden können.

Kaminoff beschreibt die Anatomie des Yoga gegliedert in folgende Punkte:

  • Dynamik der Atmung
  • Yoga und die Wirbelsäule
  • Einsicht in die Asanas
  • Haltungen
    - im Stehen
    - im Sitzen
    - im Knien
    - in Rückenlage
    - in Bauchlage
    - Armgestützte Haltungen

  • Veranschaulicht werden die Übungen durch exakte Illustrationen, die die Muskelgruppen, die trainiert werden, aus so unterschiedlichen Perspektiven zeigen, wie es anhand von Fotos nicht möglich wäre.

    Außerdem finden wir in Buch einen Überblick über die Muskeln mit lateinischem Namen und ein Register mit den Asanas in Sanskrit und Deutsch.

    Mein FAZIT: Ein gewinnbringendes Yoga-Buch für Yoga-Praktizierende und -Lehrer.

    Der Autor; Leslie Kaminoff ist ein anerkannter Experte und Lehrer für Anatomie, Atem- und Körperarbeit. Er ist der Gründer von "The Breathing Project", einem führenden New Yorker Yoga-Studio, in dem Yoga und Yoga-Therapie auf individuelle, atemorientierte Weise praktiziert werden. Er schreibt außerdem für das Yoga Journal und ist beratend als Yoga-Experte bei der New York Times tätig.

    Yoga-Anatomie: Ihr Begleiter durch die Asanas, Bewegungen und Atemtechniken
    "Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt."

    Mahatma Gandhi ( indischer Rechtsanwalt
    und politischer sowie geistiger Führer der indischen
    Unabhängigkeitsbewegung* 2. Oktober 1869 in
    Porbandar, Gujarat; † 30. Januar 1948 in Neu-Delhi, Delhi)
    "Jedes bewusste Tun ist Yoga."

    Sri Aurobindo, (indischer Politiker, Philosoph,
    Hindu-Mystiker, Yogi und Guru.
    * 15. August 1872 in Kolkata;
    † 5. Dezember 1950)
    Arati ist ein sehr schönes Lichtritual, das uns tief bewegen kann, wenn wir uns darauf einlassen.

    Durch das verbrennen von Kampher wird Licht entzündet und dann vor einem „Altar“ oder dem Göttlichen geschwenkt. Dabei werden Mantras wiederholt, die die verschiedenen Aspekte des Göttlichen anrufen. Anschließend trägt man die Flammen dann segnend durch den Raum. Die an der Zeremonie Mitwirkenden segnen sich nun, indem sie mit beiden Händen das Licht der Flamme aufnehmen und über Stirn und Scheitel streichen.

    Praktiziert man Arati am Abend, so ist die Zeremonie besonders wirkungsvoll, wenn man den Raum leicht abdunkelt.
    Arati ist Opfer, Symbol für Erleuchtung. Alles Negative wird symbolisch verbrannt. Durch das Überstreifen des Lichtes wird die Reinigung des Geistes symbolisiert. Licht wird aufgenommen und das „dritte Auge“ erweckt. Anschließend bietet man dem göttlichen Süßigkeiten dar und verteilt diese an die anderen Teilnehmer.

    Das Hören und Durchführen der Arati (Lichtzeremonie) bewirkt eine innige Verbindung mit der göttlichen Energie und liebevolle Hingabe, die für jeden Menschen, der sich öffnet, spürbar ist.

    Auch für diejenigen, die keine Freunde des spirituellen Yogas sind, ist Arati eine schönes Erlebnis.

    Arati-Mantra

    Jaya Jaya Arati Vighnavinayaka

    Vighnavinayaka Sri Ganesha

    Jaya Jaya Arati Subramanya 

    Subramanya Kartikeya

    Jaya Jaya Arati Venugopala

    Venugopala Venulola

    Papavidura Navanita Chora

    Jaya Jaya Arati Venkataramana

    Venkataramana Shankataharana

    Sita Rama Radheshyama

    Jaya Jaya Arati Gauri Manohara

    Gauri Manohara Bhavanishankara

    Sambasadashiva Uma Maheshwara

    Jaya Jaya Arati Raja Rajeshwari 

    Raja Rajeshwari Tripura Sundari 

    Maha Lakshmi Maha Saraswati

    Maha Kali Maha Shakti

    Jaya Jaya Arati Anjaneya

    Anjaneya Hanumanta

    Jaya Jaya Arati Dattatreya

    Dattatreya Trimurti Avatara

    Jaya Jaya Arati Adityaya 

    Adityaya Bhaskaraya 

    Jaya Jaya Arati Senishwaraya

    Senishwaraya Bhaskaraya

    Jaya Jaya Arati Shankaracharya

    Shankaracharya Adwaitagurave

    Jaya Jaya Arati Sadguru Natha

    Sadguru Natha Sivananda

    Jaya Jaya Arati Jesus Gurave 

    Moses Gurave Buddha Gurave

    Jaya Jaya Arati Mohammed Gurave

    Laotse Gurave
    Samasta Guru Bhyo Namah

    Jaya Jaya Arati Venugopala
    WAKE UP HAPPY!! WITH ESTHER

    Diese Übungsfolge begleitet uns sehr sanft in den Tag. Der Körper wird gestreckt, Oberkörper und Rumpf werden stimuliert. Mit der "Katze" wird die Wirbelsäule aktiviert und sanft gedehnt, der "Hund" aktiviert die hintere Beinmuskulatur und streckt die Wirbelsäule. Mit der "Cobra" wird die Vorderseite des Körpers gestreckt und die Verdauung aktiviert. Abgeschlossen wird die Übungsfolge mit dem "Twist", mit dem der Körper aktiviert und stimuliert wird.

    Bhakti Fest 2009 - Donna De Lory - Hey Ma Durga

    Pranajama - Wechselatmung

    Ein wichtiger Bestandteil des Yoga ist Pranajama, die Arbeit mit dem Atem. Hierfür gibt es die verschiedensten Techniken. Einige dieser Atemtechniken sind erhitzend, einige wirken kühlend, manche wecken uns auf, andere beruhigen uns und wieder andere sorgen für innere Balance.

    Eine dieser Atemtechniken ist die Wechselatmung. Diese Technik kann man immer und überall praktizieren und sie kann von jedem praktiziert werden, ob Anfänger, jung oder alt. Die Wechselatmung sorgt für Balance in Körper, Geist und Seele.

    Meist nehmen wir es gar nicht wahr, aber normalerweise wechselt unser Atem alle 1 ½ bis 2 Stunden von einem Nasenloch zum anderen. Nach der yogischen Philosophie beeinflusst dieser Wechsel unseren Geisteszustand und unser physisches Wohlbefinden. Wir haben ein Netzwerk von Kanälen in unserem Körper; in der chinesischen Medizin werden diese Kanäle als Meridiane bezeichnet, in Yoga und Ayurveda nennen wir diese nadis. Je nachdem, welches Nasenloch gerade aktiv ist, werden verschiedenen nadis stimuliert. So wirkt sich das Atmen durch das rechte Nasenloch zum Beispiel stimulierend aus, während Atmen durch das linke Nasenloch eher beruhigt. Gleichen wir nun das Atmen durch beide Nasenlöcher aus, so werden unsere Gedanken klar, wir fühlen uns zentriert und erleben mentale und subtile Reinigung.

    Der Sanskrit-Name dieser Atemtechnik, nadi shodhana, wird übersetzt mit Reinigung der nadis, was uns eine wunderbare Balance in Körper und Geist empfinden lässt.

    Die Wechselatmung kann von jedem praktiziert werden, ob Anfängern, jung oder alt. Einer der größten Vorteile ist, dass die Wechselatmung das parasympathische Nervensystem anregt und somit Stress reduziert – und das können wir alle brauchen.

    Übungsanleitung:

    • setze dich in eine bequeme Sitzhaltung
    • verschließe dein rechtes Nasenloch mit mit dem Daumen deiner rechten Hand
    • atme nun tief durch dein linkes Nasenloch ein
    • halte die Luft an, solange es sich für Dich gut anfühlt
    • verschliesse nun mit deinem Ringfinger dein linkes Nasenloch
    • dann atme durch das rechte Nasenloch aus und wieder ein.

    Damit hast Du eine Runde der Wechselatmung abgeschlossen. Wiederhole diese Übung nun mehrmals und achte darauf, dass Du jede Atemrunde abschliesst, bevor Du die Übung beendest.



    Praktiziert man die Wechselatmung z.B. am Morgen, so kann sie helfen den Geist zu zentrieren und schafft die ideale Grundlage für einen anstrengenden Tag. Abends hilft Sie hingegen zu relaxen.
    Kundalini-Yoga spielt besonders im Tantrismus und Kriya-Yoga eine wichtige Rolle. Auch im Sikhismus praktiziert man Kundalini-Yoga, diese Art von Yoga ist hier beschrieben.

    Kundalini Yoga wurde 1968 durch Yogi Bhajan aus Nordinien in den Westen gebracht. Yogi Bhajan, der 2004 verstarb, war ein Sikh und so fließen Elemente des Sikh Dharma in seine Lehren ein. Aber wie bei allen Yogaarten ist auch Kundalini-Yoga offen gegenüber allen Religionen. Yogi Bhajan gründete den Verein 3HO - Healthy Happy Holy Organisation" - der gesundes, glückliches und ganzheitliches Leben zum Ziel hat.

    "Es ist Dein Geburtsrecht, glücklich zu sein." Yogi Bhajan


    Im Gegensatz zum Hatha-Yoga sind die Übungen oft dynamische Bewegungsabläufe, die oft mit der Feueratmung verbunden werden. Sie richtet sich stark auf das Spüren der eigenen Lebensenergie. Viele Übungen werden im Schneidersitz oder Fersensitz ausgeführt, aber auch aus dem Hatha-Yoga bekannte Asanas finden sich im Kundalini wieder.

    Jede Kundalini Übung hat drei Ebenen:

    1. Asana (Körperübungen)
    2. Pranayama (Atemübungen)
    3. Meditation (Dhyana).

    Eine wichtige Rolle im Kundalini spielt die Meditation, wobei der Fokus hier auf Mantren liegt, die aus dem Sikhismus stammen. Auch Mudras, Pranayamas und Bandhas werden verwendet.
    Jede Kundalini-Stunde nach Yogi Bhajan wird mit dem Mantra

    „Ong Namo Guru Dev Namo“ (Ich begrüße die kosmische, schöpferische Energie und den erhabenen Weg zum Licht)
    eröffnet...



    und mit dem Mantra

    „Sat Nam“ (Wahrheit, Identität)

    beendet.

    Eine Übungsreihe wird als Kriya bezeichnet, ist in ihrer Abfolge vorgeschrieben und darf nicht verändert werden.

    Kundalini-Yoga nach Yogi Bhajan gehört eher zu den spirituellen Yoga-Arten und ist meiner Meinung nach für Anfänger nur bedingt geeignet. Wenn man allerdings bereit ist, sich dem spirituellen Aspekt zu öffnen, dann sollte man Kundalini auf jeden Fall einmal probieren. Man merkt sehr schnell, ob man sich dieser Form des Yoga öffnen kann.

    "Im Kundalini Yoga ist das wichtigste die Erfahrung. Deine Erfahrung geht direkt in Dein Herz." Yogi Bhajan
    Hatha Yoga Flow verbindet die Elemente des Hatha Yoga mit einer leichten Dynamik. Im Mittelpunkt steht auch hier das Zusammenspiel von Atem und Bewegung. Die einzelnen Asanas (Körperübungen) gehen fließend ineinander über, in einigen Asanas verweilt man für einige Atemzüge, wird sich der Bewegung bewusst und geht aufmerksam und bewusst in die nächste Haltung. Im achtsamen Grenzgang zwischen zu viel und zu wenig, zwischen Herausforderung und Loslassen, entsteht ein Gefühl von Leichtigkeit.

    Hatha Yoga Flow ist eine ideale Vorbereitung für die dynamischen Yogastile Ashtanga- und Vinyasa-Yoga. Der Fokus liegt auf der Synchronisation von Atmung und Bewegung, einzelne Yogapostionen werden harmonisch zu fließenden Abläufen verbunden. So erfahren und empfinden wir unseren Körper und schenken Ihm somit mehr Achtung, die Grundvoraussetzung für Ausgeglichenheit und Entspannung.
    Om Namah Shivaya Om

    Dieses Mantra ist Shiva gewidmet, dem Wilden und Gütigen. Es ist ein Mantra für die Entsorgung von Altlasten, für Freiheit, Frieden und Freude.

    Shiva ist einer der drei großen Gottheiten Indiens. Neben Brahman, dem Schöpfer und Vishnu, dem Erhalter ist Shiva der Gott der Zerstörung. Er verkörpert das Ende aller Dinge und damit gleichzeitig den Neuanfang, das neue Leben, das jedem Ende folgt.

    Eine der schönsten Interpretationen dieses Mantras liefert aktuell Donna De Lory. Hier eine Hörprobe und das MP3 zum Download.

    Diese Musik ist Balsam für die Seele, sie ist in ihrer Schönheit und auch Schlichtheit eine absolute Erholung für gestresste Menschen, die wieder bei sich, in ihrer Mitte ankommen wollen, und spirituelle Musik und Mantren lieben.


    Die musikalische Interpretation der Mantras von Deva Premal ist außerordentlich gut gelungen und auch für Menschen aus dem Westen gut nachvollziehbar. Die Melodien laden zum mitsingen ein und vermittelt ein Gefühl von Heilung und Frieden für die Menschheit auf allen Ebenen. Besonders schön umgesetzt ist das Gayatri Mantra, aber hört einfach selbst mal rein:




    Playlist und MP3 Hörproben zum Download

    1. Gayatri Mantra
    2. Om Asatoma
    3. Tumare Darshan
    4. Om Namo
    5. Shima Shima
    6. Sammasati
    7. Yemaya Assessu
    8. Gayatri Mantra (Bonus Track)


    "Om Asato Ma Sat Gamaya
    Tamaso Ma Jyotir Gamaya
    Mrityor Maamritam Gamaya"

    Eine sehr schöne Interpretation des Mantras "Om Asatoma Sadgamaya" von David Lurey


    Meine Yoga-Lehrer Ausbildung schreitet voran, ich habe schon vieles gelernt, und es gibt noch vieles zu lernen. Einiges ist klar und einfach, anderes schwieriger und unverständlicher, es gibt Dinge die sind mir nah und Dinge, die sehr fremd scheinen, an die ich mich erst annähern muss um für mich zu entscheiden, wie ich damit umgehen werde.

    Die letzte Stunde war für mich eine ganz besondere Stunde. Entspannung war das Thema und wir haben das gemacht, was ich wirklich liebe. Hierbei geht man in eine Asana (Körperübung) und dann hält man sie und entspannt in dieser Übung. Am besten macht man das, indem man tief in den Bauch atmet. Mit jedem Atemzug kommt man mehr in die einzelnen Asanas (Übungen) hinein, kommt tiefer und entspannt dabei, entspannt in die Übung. Wichtig sind also zwei Dinge: der Atem und die Entspannung in der Übung.

    Hört sich einfacher an, als es in Wirklichkeit ist. Jeder, der schon mal Yoga gemacht hat weiß, wie es sich anfühlt, wenn man z.B. eine Vorwärtsbeuge länger halten soll und sich dann auch noch entspannen, das lernt man nicht von heute auf morgen. Aber wenn man es erst einmal geschafft hat und begreift, was gemeint ist, dann ist es ein ganz besonderes Gefühl.

    Diese Übungspraxis ist besonders geeignet, um Stress abzubauen. Überhaupt ist Yoga perfekt um die Entspannung bei Stress herbeizuführen oder zu unterstützen.

    Zum Thema Stressmanagement und Yoga lest Ihr hier in den nächsten Tagen.
    Für einen guten Start in die Woche findet ihr hier eine sehr energetisierende Übungsreihe. Die verschiedenen Asanas sind anregend und helfen Euch frisch und fit in die Woche zu starten.

    Ashtanga Yoga ist die Mutter des dynamischen Yoga und wurde von Pattabhi Jois (einer der frühen Schüler von T. Krishnamacharya, er gilt als bedeutender Vertreter des Hatha-Yoga) entwickelt. Ashtanga Yoga ist ein körperlich fordernder Yogastil, der stark erwärmende Wirkung hat. Pattabhi Jois hat sechs festgelegten Serien von dynamisch ausgeführten Yogastellungen kreiert, unterrichtet wird meist nur die Erste Serie, da diese schon sehr anspruchsvolle Stellungen verlangt.

    Geübt wird eine feste Serie von Yogastellungen, die weltweit auf die exakt gleiche Art und Weise praktiziert wird. Charakteristisch für Ashtanga Vinyasa Yoga ist die konsequente Verknüpfung aus Atmung (Ujjayi Atmung), Bewegung (Asanas) sowie festgelegten Konzentrationspunkten. Die Konzentration bleibt während der Übungen ganz auf sich selbst gerichtet. Zusätzlich soll der Schüler bei allen Übungen Mula Bandha (Wurzelverschluss) setzen. Der Übergang von einer Asana zur nächsten ist im Ashtanga Vinyasa Yoga fließend.

    Ashtanga Vinyasa Yoga ist für Yoge-Praktizierende mit guter körperlicher Konstitution geeignet. Weniger geeignet ist dieser Stil für Anfänger, ältere Menschen oder Menschen mit Körperlichen Leiden.
    Hatha Yoga ist eine Form des Yoga, der Klassiker unter den Yogastilen. Hatha Yoga ist im Grunde die Urform der Stilrichtungen, die auf den Jahrtausende alten yogischen Überlieferungen und Schriften beruht. Über die Jahrzehnte haben sich dann Variationen und verschiedene Stilrichtungen herausgebildet.

    Das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist wird durch die Verbindung von Yogahaltungen (Asanas), speziellen Atemtechniken (Pranayama) und Meditation angestrebt. Yoga wirkt sich sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit positiv aus. Bei den Asanas werden Kraft und Flexibilität, Gleichgewicht und Muskelausdauer trainiert. Durch seine ausgleichende und beruhigende Wirkung wirkt Yoga aber auch den Folgeerscheinungen von Stress entgegen.

    Ruhe, Gelassenheit, Vitalität und Gesundheit sind die langfristigen Erfolge des Hatha Yoga.

    Hatha Yoga ist sehr gut für Anfänger geeignet.
    Der Sonnengruß - Sūrya Namaskār - oder auch „Gruß an die Sonne“.

    Der Sonnengruß ist eine Abfolge von Yogahaltungen (Asanas), die dynamisch im Atemrhythmus ineinander übergehend geübt werden. Er eignet sich hervorragend für einen guten Start in den Tag. Man beginnt jeweils einmal rechts und einmal links mit der Übungsfolge, man wiederholt den Sonnengruß bis zu 12 mal (immer im 2er Rhythmus). Die Übungsreihe wirkt belebend auf Körper, Geist und Seele. Alle Muskelpartien werden mit dem Sonnengruß trainiert, Gelenke mobilisiert und Bänder gedehnt. Der Kreislauf wird durch die Übungsfolge angeregt. So startet man fit und wach in den Tag.

    Symbolisch soll der Sonnengruß die Ehrfurcht vor der Sonne und der Schöpfung, tiefe Demut und Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Mit der entsprechenden inneren Einstellung und Konzentration geübt, wird aus der körperlichen Übungsreihe eine spirituelle Erfahrung.

    Oder steckt doch mehr dahinter...?

    Obwohl immer mehr Menschen Yoga praktizieren, gibt es doch immer noch viele Vorurteile gegenüber Yoga. „Da sitzt du doch nur stundenlang rum und omselst vor Dich hin.“, „Yoga ist doch kein Sport, das ist doch nur was für Frauen!“, „Ich will mich bewegen und nicht rum sitzen und mir komische Geschichten erzählen lassen.“, das sind nur einige Aussagen, mit denen man immer wieder konfrontiert wird.

    Natürlich beginnen viele Stunden damit, dass man gemeinsam das Om singt, um in der Stunde anzukommen, um den Alltag draußen zu lassen und zu sich zu finden. Denn die kommende Stunde konzentriert man sich ganz auf sich selbst. Und wer denkt Yoga sei nicht anstrengend, der fragt am besten mal einen Anfänger, der seine ersten Stunden absolviert hat. Oder er schaut sich die Yogis und Yoginis an, die schon seit Jahren regelmäßig Yoga praktizieren. Fitness (sogar im hohen Alter) und die Muskulatur sind beeindruckend.

    Eine Yogastunde beginnt meist mit einer kurzen Entspannungsphase. So kann man den Stau auf dem Weg zum Yogastudio verdauen, einfach runterkommen, ankommen. Den Tag und auch das Morgen lassen wir für die nächsten Stunden hinter uns und konzentrieren uns auf das hier und jetzt. Und dann geht es los. Je nach Kurs sind die Übungen statischer oder dynamischer, Asanas werden gehalten und Muskeln entdeckt, von denen man vorher nicht mal wusste das sie existieren. Der Sonnengruß ist Teil vieler Yogastunden. Es handelt sich hierbei um eine Übungsfolge, die bis zu 12 Mal wiederholt wird. Vorwärtsbeuge – Bein zurück – Brett – Liegestütz – Cobra – Hund – Bein vor – Vorwärtsbeuge und wieder hoch – Strecken und wieder Vorwärtsbeuge. Jetzt der Held, Arme halten, atmen, und die Arme noch etwas weiter vom Körper wegstrecken, atmen. Die Übungen sind anstrengend, geben aber auch sehr viel Kraft.

    Yoga stärkt die Muskulatur, Verspannungen werden gelöst, Blockaden beseitigt und alles wird Verbunden mit bewusster Atmung, die die Übungen unterstützt und unsere Konzentration auf uns selbst lenkt.

    Jeder geht nur so weit, wie es seine körperlichen Fähigkeiten zulassen, hier gibt es keinen Konkurrenzkampf, kein höher, weiter, tiefer. Yoga kann jeder praktizieren, ob alt oder jung, dick oder dünn, gelenkig oder eher steif. Wer nicht auf dem Boden sitzen kann, der sitzt eben auf einem Stuhl. Für jeden gibt es Übungen, für Kinder, für Senioren, für die, die sich auspowern möchten und für die, die eher die Entspannung suchen. Und dazwischen gibt es noch viel mehr.

    Und das macht es so besonders.

    Und dann beenden wir unsere Stunde, mit einer Abschlussentspannung, die uns nach einer anstrengenden Stunde wieder zur Ruhe bringt und einem Om, das uns wieder in den Alltag entlässt und uns diesen ein bisschen gelöster betrachten lässt.

    Mach mit beim „Big Yoga Read“ des Online Händlers yogamatter. Bis zum 30. September kannst Du bis zu drei deiner liebsten Yoga-Bücher nominieren. Welche Yoga-Bücher haben Dich am meisten inspiriert? Wer mitmacht bekommt Einblick in die Liste der Top 100, so yogamatter.

    In den letzten Jahrzehnten haben sich immer mehr Yogastilrichtungen entwickelt. Immer wieder haben Yogalehrer oder Gurus Ihrer Interpretation des Yoga einen eigenen Namen gegeben. Die meisten dieser Stilrichtungen beschäftigen sich mit dem sportlichen Aspekt des Yoga, den so genannten Asanas und sind Varianten des Hatha-Yoga.

    So gibt es z.B. Iyengar Yoga, Kundalini Yoga, Ashtanga Yoga, Power Yoga, Hatha Yoga Flow, Vinyasa Yoga, Bikram Yoga, Tri Yoga, Jivanmukti Yoga und viele mehr.

    Je nach Stilrichtung sind Pranayama (Atemübungen) und Meditation ein wichtiger Teil der Yogapraxis. Neben den körperbetonten Traditionen gibt es auch einige Richtungen, die ganz ohne Körperarbeit auskommen, sich beispielsweise mit dem rein philosophischen Aspekt des Yoga beschäftigen.

    In den kommenden Wochen werde ich mich in diesem Blog immer wieder mit den einzelnen Yogastilen beschäftigen und Euch diese genauer beschreiben.
    Mantra zur Anrufung von Ganesha zur Überwindung von Hindernissen, für Neuanfänge und geschäftlichen Erfolg.
    "Om bhur bhuvah svaha
    Tat savitur varenyam
    bhargo devasya dhimahi
    dhiyo yo nah prachodayat."

    Dieses Mantra übersetzt Gertrud Hirschi:
    So sei es!
    Wir verbinden uns mit Erde und dem Himmel.
    So sei es!
    Wir erkennen Savitur,
    diese verehrenswürdige und beglückende Kraft,
    die über der Sonne steht.
    Möge uns ihr strahlender Glanz erfüllen.
    Möge sie unseren Geist klären,unser Herz läutern und stärken und
    uns vorantreiben und inspirieren
    auf dem Weg ins göttliche Bewusstsein.
    So sei es!
    Dieses Mantra findet ihr auch auf dem Album "Essence" von Deva Premal (CD)

    Ups, da ist es passiert. Erst hatte ich keines, dann auf einmal zwei. Weil man das Magazin in Deutschland in der Regel nur in Bahnhofs-Buchhandlungen erhält, verkaufe ich jetzt das eine ungelesene, nicht abgegriffene und nicht geknickte Exemplar. Bei Interesse einfach diesem Link folgen (ebay).

    Aus dem Inhalt:

  • 8 poses to create lasting calm
  • Drop into backbends without fear
  • 10 innovative moves to expand your practice
  • Free yourself from guilty feelings
  • Clebrate nature from garten to table
  • Lessons from a Guru – Tribute to Sri K. Pattabhi Jois
  • FREE Video – 20-minutes practice to tone your core

  • BUY NOW



    Asana - Halber Schulterstand

    Hormon-Yoga: Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren von Dinah Rodrigues
    Aha-Erlebnis beim Sonnengruß, 2 Dinge immer falsch gemacht, ist viel einfacher, als ich immer gedacht habe so "grazil" in die Cobra zu kommen, wenn man weiß wie. Und dann noch ein Erfolgserlebnis bei der Meditation – Ausdehnungsmeditation - und ich habe mich ausgedehnt ☺. Wieder eine sehr schöne Stunde und ich bin entspannt nach Hause gefahren.

    Die Cobra - Bhujangasana - auf Yoga TV:

    Heute haben wir ein Mantra gesungen, ich kann nicht wirklich gut singen, ob ich das jemals lerne werde? Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Es war ein sehr schönes Mantra, aber ich vergesse die Melodie ständig ( nennt man das überhaupt Melodie? ) . Meditation nimmt einen weiteren Teil der Stunden in Anspruch, ich genieße diese ruhigen Momente. Aber es fällt mir schwer mich auf die Atmung zu konzentrieren, immer wieder kommen die Gedanken - was war heute alles auf der Arbeit, was passiert morgen, ich habe Hunger.... und bisher ist es mir noch nicht gelungen ein helles Licht zu visualisieren. Aber das kommt noch, man soll sich keinesfalls unter Druck setzen, also nehme ich die Meditation so an, wie sie war.
    Mein erster Yoga-Schultag, ich habe mir eine kleine Yogaschule gesucht, nicht zu spirituell, das ist nicht mein Ding, aber auch nicht nur die sportliche Variante. Hier fühle ich mich schon beim betreten der Schule wohl. Wir lernen verschiedene Yogastile kennen, die Ausbildung geht über 2 Jahre, 500 Stunden, die für die Zulassung bei den Krankenkassen Voraussetzung sind.

    Ein kleines Haus in einem Hinterhof, 2 Stockwerke mit jeweils einem Übungsraum, viele Fenster, hell und freundlich und die Nachbarn können zuschauen ;-).

    2 Yoga-Lehrerinnen werden uns in den 2 Jahren begleiten, zu verschiedenen Themen werden Spezialisten hinzugezogen, wenn es z.B. um Anatomie und Physiologie geht. Eine der Lehrerinnen ist ganz in weiß gekleidet, sie hat etwas sehr beruhigendes, wirkt ausgeglichen und in sich ruhend. Die andere ist etwas jünger, bunter.

    Heute beginnen wir mit einem Ritual zum Beginn unserer Ausbildung. Unsere Lehrerinnen singen Mantras, sie reinigen die Luft mit Wasser, dass in 4 Richtungen verteilt wird und es gibt 3 Schalen mit unterschiedlich gefärbter Asche. Jeder von und kniet vor den beiden Lehrerinnen nieder, sie sprechen Worte in Sanskrit, wir schauen uns zum ersten mal und ganz bewusst in die Augen. Dann bekommen wir 3 Striche aus den bunten Aschen auf die Stirn und knien vor jedem unserer Mitschüler nieder und sehen uns das erste mal so richtig. Dann singen wir noch gemeinsam das Om, ein sehr kräftiges und schwingendes Om, das man so selten in einer Stunde mit Menschen erlebt, mit denen man zum ersten mal Yoga praktiziert.

    Ein bisschen komisch ist das schon, das habe ich so nicht erwartet aber es war ein sehr schönes Ritual und die Gesichter werde ich bestimmt alle wieder erkennen. Danach haben wir noch noch ein paar Asanas gemacht und gemeinsam gegessen, natürlich aryuvedisch und sehr lecker, auch das ist eine neue Erfahrung. Wann isst man schon ayurvedisch?! So wird nun übrigens jeder Dienstag ablaufen. Erst der praktische Teil, dann gibt es Essen, das auch direkt vor Ort gekocht wird und dann noch die Theorie. Ich freue mich und habe ein gutes Gefühl.

    Als ich zu Hause in den Spiegel schaue habe ich immer noch die Asche auf der Stirn, ein schönes Gefühl.
    Yoga bewegt die ganze Welt und Yoga bewegt mich. Yoga, für die einen ein Trend, für die anderen Lebensphilosophie oder auch einfach Sport. Es gibt hier kein richtig oder falsch, Yoga ist alles und für jeden auch wieder etwas anderes und das ist gut so – das darf auch so sein - das macht es so besonders.

    Ich kam zum Yoga über den Sport, ganz klassisch habe ich in einem Fitnessstudio meine ersten Erfahrungen mit Yoga gemacht und möchte es heute nicht mehr missen. Vor sechs Monaten habe ich mich nun dazu entschlossen eine Ausbildung zur Yogalehrerin zu beginnen. Weil ich mehr wissen möchte, zur Philosophie, zum Sport und zu dem mir bisher eher fremden spirituellen Weg, letztlich auch zu mir.

    Und über meine Erfahrungen und Erlebnisse berichte ich hier. Auf meiner Suche nach einer Yogaschule bin ich über viele interessante Seiten gestolpert und habe viel gelesen und noch mehr Fragen haben sich aufgetan. So habe ich beschlossen, aufzuschreiben, was ich erlebe, was ich finde, was mich in den nächsten 2 Jahren bewegt.
    Auf dieser Seite findest Du in Kürze Buchempfehlungen von lesenswerten Titeln. Gleich ob Du Anfänger oder bereits fortgeschritten bist, es gibt eine Vielzahl interessanter Bücher die Dir die Welt des Yoga bildhaft, wissenschaftlich und ideologisch näher bringen.

    Für eine Vielzahl von Titeln gibt es auch bereits Leseproben. Natürlich kannst Du die hier vorgestellten Bücher anschließend auch direkt über die Shop-Links in diesem Blog kaufen.

    In Kürze mehr!

    Blog Archive